Standorte & Filialen: klimaschonender Betrieb der Röstereien

Ob Kaffee rösten, Verwal­tungs­ge­bäude beheizen oder Filialen beleuchten – beim Betrieb unserer Standorte verbrauchen wir tagtäglich Energie. Wir arbeiten konti­nu­ierlich daran, Strom und Wärme möglichst effizient einzu­setzen und dadurch unseren CO₂-Ausstoß zu verringern. In unseren energi­ein­ten­siven Röste­reien haben wir ein Energie­ma­na­ge­ment­system gemäß ISO 50001 einge­führt, mit dem wir den spezi­fi­schen Energie­ver­brauch pro Tonne Röstkaffee gegenüber 2013 jedes Jahr um mindestens 1,5% senken wollen.

Alle Tchibo Standorte in Deutschland nutzen ausschließlich „ok-power“-zerti­fi­zierten Strom aus erneu­er­baren Energie­quellen. Dies gilt ebenfalls für unsere beiden Röste­reien und Distri­bu­ti­ons­zentren. Auch die Unter­neh­mens­zen­trale in Hamburg und alle Filialen, für die wir selber den Strom einkaufen, beziehen ausnahmslos „ok-power“-zerti­fi­zierten Strom aus erneu­er­baren Energie­quellen. Lediglich einige wenige Filialen in Einkaufscentern werden über deren Betreiber mit Strom versorgt. Die „ok-power“-Zerti­fi­zierung garan­tiert, dass der Strom aus regene­ra­tiven Quellen stammt und dass sich seine Produ­zenten über das gesetzlich vorge­schriebene Maß am weiteren Ausbau erneu­er­barer Energien betei­ligen.

Effizi­enz­stei­gerung durch organi­sa­to­rische und technische Verbes­se­rungen

Wir haben uns in den vergan­genen Jahren bei unseren Einspar­zielen auf die Prozesse in den Röste­reien konzen­triert: Daher haben wir 2013 in unseren beiden Röste­reien ein Energie­ma­na­ge­ment­system gemäß DIN EN ISO 50001:2011 einge­führt. Mit ihm leiteten wir organi­sa­to­rische und technische Verbes­se­rungen ein und konnten 2014 so den Energie­ver­brauch pro Tonne Röstkaffee gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % senken. Unser Einsparziel von 1,5 % haben wir damit deutlich übertroffen. Das Energie­ma­na­ge­ment­system zielt darauf ab, die Produktion produk­tiver und energie­ef­fi­zi­enter zu gestalten. Hierzu haben wir in unseren Röste­reien Einfluss­größen wie Werks­aus­lastung, Außen­tem­pe­ra­turen, Produkt­sor­ti­mente und Kataly­sa­tor­tem­pe­ra­turen analy­siert. Auch die Auswir­kungen von Bauvor­haben wurden eingehend betrachtet. 2014 haben wir die Ergeb­nisse bewertet und die Erkennt­nisse genutzt, um unsere Prozesse weiter zu optimieren. Das Energie­ma­na­ge­ment­system verdankt seine Wirksamkeit nicht zuletzt dem Engagement unserer Mitar­beiter. Diese bringen aktiv Ideen ein, um weitere Poten­ziale zur Energie­ein­sparung zu identi­fi­zieren und auszu­schöpfen.