NACHHALTIGKEITSBERICHT
2016

Vermin­derung – auf das Wesent­liche reduzieren

Wie ist ein Produkt optimal und zugleich so ressour­cen­schonend verpackt wie möglich? Mit dieser Frage prüfen wir jede unserer beste­henden Verpa­ckungen und entwi­ckeln neue, denn wir sind bestrebt, Verpa­ckungs­ma­te­rialien konti­nu­ierlich zu vermindern. Überflüssige Elemente oder Materialien gilt es zu identi­fi­zieren und wegzu­lassen.

Karto­na­gen­ver­wendung: Material einsparen

Auch für den Umgang mit Karto­nagen in der Logistik bestimmt die Klima­schutz-Roadmap unser Handeln: Sie sieht vor, die Papier- und Karto­na­gen­ver­bräuche in B2B- und B2C-Belie­fe­rungen bis 2020 um 30 % pro Verkaufs­einheit zu reduzieren. Dement­spre­chend reduzieren wir gedruckte Liefer­belege und stellen wo möglich auf digitale um. Dies erfolgt bereits in der B2B-Belie­ferung unserer Filialen sowie bei der B2C-Belie­ferung, wenn ausge­druckte Belege nicht explizit erwünscht sind.

2015 ergab eine Studi­en­ab­schluss­arbeit zur optimalen Befüllung der Kartons in den Tchibo Online-Bestel­lungen ein Materi­al­ein­spa­rungs­po­tenzial von bis zu 15 %. Wir passen seitdem die Versand­ver­pa­ckungen konti­nu­ierlich an die Studiener­geb­nisse an und entwi­ckelten darauf basierend neue Karton­größen.

Ein wichtiges Novum in diesem Bereich ist die Füllgra­d­op­ti­mierung für Karton­größen im B2C-Sektor, die wir derzeit prüfen. Diese würde ermög­lichen, Karto­nagen automa­tisch so an das zu verpa­ckende Produkt anzupassen, dass überflüs­siges Material vermieden werden kann. Eine bestmög­liche Karto­na­gen­größe im Versand spart sowohl Ressourcen als auch CO₂-Emissionen.

Wir planen in der Logistik darüber hinaus die Reduzierung der verwen­deten Durch­schläge von Vier- auf Dreifach­papier für die Filialen in Osteuropa und die Verwal­tungs­do­ku­mente in Deutschland, Öster­reich und der Schweiz sowie in Tsche­chien.

Bei unseren Non Food-Produkten konnten wir Verpa­ckungs­ma­terial durch offene Verpa­ckungen einsparen, die Produkte nur teilweise umschließen.