NACHHALTIGKEITSBERICHT2017

Für verant­wor­tungs­vollen Konsum begeistern: Sorti­mente ausbauen, Kommu­ni­kation inten­si­vieren

GRI 301-2

Auf dem Weg zu einer 100 % nachhal­tigen Geschäftstä­tigkeit arbeiten wir konse­quent daran, unseren Kunden immer mehr umwelt- und sozial­ver­träg­liche Produkte anzubieten. Mit dem stetigen Ausbau unseres nachhaltig produ­zierten Sorti­ments wollen wir sie zu einem verant­wor­tungs­be­wussten Konsum anregen. Damit unsere Kunden sich für unsere nachhal­tigen Produkte entscheiden, müssen wir Nachhal­tigkeit glaubhaft, leicht verständlich und auf eine sympa­thische Weise erläutern, denn mit ihrer Kaufent­scheidung beein­flussen die Kunden Breite und Tiefe unserer Nachhal­tig­keits­maß­nahmen ebenso wie die Geschwin­digkeit, mit der wir unser Ziel einer 100 % nachhal­tigen Geschäftstä­tigkeit erreichen. Um unsere Kunden noch besser über unsere Aktivi­täten im Bereich Nachhal­tigkeit zu infor­mieren, bauen wir unsere Kommu­ni­kation weiter aus: über klassische Kanäle ebenso wie über Social-Media-Platt­formen und am Point of Sale.

Mit nachhal­tigen Sorti­menten begeistern

Den Schwer­punkt beim Ausbau unserer nachhal­tigen Sorti­mente legen wir auf Produkt­gruppen, mit denen wir unsere Kunden begeistern können. Dazu zählt Kaffee ebenso wie zum Beispiel im Textil­sor­timent Bekleidung für Babys und Kinder, Tag- und Nacht­wäsche oder Mode für Frauen. Im Hartwa­ren­be­reich arbeiten wir daran, Möbel und Baste­lu­ten­silien aus Holz und Zellulose zunehmend nachhaltig zu gestalten. 2017 konnten wir erneut Fortschritte beim Ausbau erzielen.

Nachhaltige Kaffee­sor­ti­mente: validiert und zerti­fi­ziert

Tchibo steht für beste Kaffee­qua­lität. Diese wollen wir unseren Kunden auch in Zukunft bieten. Deshalb legen wir nicht nur Wert auf Aroma und Geschmack, sondern verfolgen das Ziel, mittel­fristig ausschließlich Kaffees anzubieten, deren Anbau ökolo­gische, soziale und ökono­mische Anfor­de­rungen gleicher­maßen erfüllt.

Bereits seit 2009 bereiten wir in unseren Kaffee Bars ausschließlich Kaffee und Kaffee­s­pe­zia­li­täten aus zerti­fi­ziert nachhal­tigen Kaffee­qua­li­täten zu. Seit 2010 haben wir das gesamte Privat­kaffee-Sortiment einschließlich der Raritäten auf 100 % zerti­fi­ziert nachhaltige Quali­täten nach den Standards der inter­na­tional anerkannten Siegel­or­ga­ni­sa­tionen Rainforest Alliance, Fairtrade und UTZ sowie Bio umgestellt.

Das gesamte Kaffee­sor­timent unseres Kapsel­systems Cafissimo trägt bereits seit 2012 die Siegel der inter­na­tio­nalen Siegel­or­ga­ni­sa­tionen Rainforest Alliance oder UTZ. 2016 haben wir auch erstmals Kapsel­kaffee mit dem Fairtrade-Siegel angeboten. Auch die Kaffee­qua­li­täten unseres Kapsel­systems Qbo sind zu 100 % nach dem Rainforest-Alliance-Standard zerti­fi­ziert. Seit 2016 trägt der 2015 einge­führte Filter­kaffee FOR BLACK ’N WHITE das UTZ-Siegel.

2017 haben wir unser Sortiment um den Kaffee BLONDE ROAST erweitert. Die hierfür einge­setzten Kaffee­qua­li­täten stammen von Kaffee­farmen, die nach dem Rainforest-Alliance-Standard zerti­fi­ziert sind. Dies gilt auch für den Espresso und Caffè Crema aus dem Sortiment GALA von Eduscho. Das Gala Grande Sortiment erhielt in der Kategorie „Kaffee, Tee, Kakao“ die Bronze-Auszeichnung in der Verbrau­cherwahl „Produkt des Jahres 2017“ der Fachzeit­schrift Lebens­mittel Praxis.

Damit die nachhaltige Kaffee­qua­lität für alle Verbraucher auf einen Blick erkennbar ist, bilden wir die jewei­ligen Siegel gut erkennbar auf der Vorder­seite oder auf der Rückseite der Verpa­ckungen ab.  









Gebrauchs­ar­tikel: Umwelt- und Sozial­ver­träg­lichkeit im Fokus

Mit dem Ausbau unserer nachhal­tigen Sorti­mente erfüllen wir den Wunsch vieler Verbraucher nach verant­wor­tungsvoll produ­zierten Produkten. So arbeitet Tchibo konti­nu­ierlich daran, sein nachhal­tiges Textil­sor­timent auszu­weiten. 2017 lag der Anteil verant­wortlich produ­zierter Baumwolle bei rund 80 %. Zudem sind wir weltweit der dritt­größte Verwender von zerti­fi­zierter Bio-Baumwolle. Um soziale und ökolo­gische Standards im Anbau und in der Verar­beitung von verant­wortlich produ­zierter Baumwolle zu gewähr­leisten, arbeiten wir mit anerkannten inter­na­tio­nalen Siegel­or­ga­ni­sa­tionen zusammen. Dazu zählen Organic Cotton, Cotton made in Africa, der Global Organic Textile Standard (GOTS) und der Organic Content Standard (OCS).









2017 haben wir beispiels­weise GOTS-zerti­fi­zierte Baby-, Klein­kinder- und Kindermode angeboten sowie Tag- und Nacht­wäsche mit Bio-Baumwolle, die den Anfor­de­rungen von Cotton made in Africa, dem Organic Content Standard oder dem GOTS Standard entsprechen. Einige unserer Bettwä­sche­sor­ti­mente sind ebenfalls GOTS-zerti­fi­ziert oder enthalten Bio-Baumwolle. Einen neuen Weg gehen wir seit 2016 mit der Tchibo Eco Logic Appachi Kollektion. Sie enthält nicht nur Baumwolle aus umwelt­ver­träg­lichem Anbau, sondern trägt darüber hinaus zur Förderung der Schulung und Weiter­bildung indischer Baumwoll­farmer bei.

Im Hartwa­ren­be­reich haben wir 2017 erneut 100 % unserer Garten­tische und -stühle sowie Baste­lu­ten­silien aus FSC®-zerti­fi­ziertem Material herge­stellt. Auch unsere Kunden­ver­sand­kartons bestehen zu 100 % aus FSC®-zerti­fi­ziertem Material.

Mehrweg­lö­sungen zur Abfall­ver­meidung 

Einen weiteren wichtigen Schritt zur Vermeidung von Abfall und zum Ressour­cen­schutz haben wir 2017 durch das Angebot von Mehrweg­be­chern in unseren Tchibo Kaffee Bars unter­nommen. Seit August 2015 können sich unsere Kunden mitge­brachte Mehrweg­be­cher befüllen lassen – selbst­ver­ständlich unter Beachtung sicherer Hygie­ne­stan­dards. Dafür erhalten sie einen Rabatt von 10 Cent auf das Getränk. Zudem bieten wir Mehrweg­be­cher aus recycling­fä­higem Material in unter­schied­lichen Designs zum Kauf an. Im September 2017 haben wir außerdem eine temporäre Kaffee-Einweg­becher-Instal­lation („Mach die Welt ein bisschen Becher“) in der Hamburger Innen­stadt angebracht und gleich­zeitig Tchibo Mehrweg­becher verschenkt – mit dem Ziel, das Bewusstsein für Abfall­ver­meidung weiter zu steigern.

Indem wir uns an der Initiative zur Förderung des Mehrweg­be­chers, des „Kehrwieder-Bechers“, in der Hamburger Innen­stadt sowie an weiteren vergleich­baren Initia­tiven in München, Berlin und im Bundesland Hessen betei­ligen, wollen wir den Einsatz von Mehrweg­be­chern weiter erhöhen.

Seit Januar 2016 geben wir darüber hinaus in Deutschland keine Einweg­plastik­tüten mehr gratis aus. Mit Erfolg: In den Tchibo Filialen in Deutschland sank die Ausgabe im Jahr 2016 um knapp 90 %. Als Alter­native können Kunden hochwertige Mehrweg­ta­schen erwerben. Einweg­tra­ge­ta­schen verkaufen wir bei Bedarf für 20 Cent.

Ressour­cen­schonung durch Wieder­ver­wertung: Closed Loop

In der nachhal­tigen Sorti­ments­ge­staltung ist der verant­wor­tungs­volle Umgang mit Ressourcen ein zentraler Bestandteil unserer Aktivi­täten, denn die weltweite Rohstoff­nutzung sowie das hohe Müllauf­kommen tragen zu globalen Umwelt­her­aus­for­de­rungen, wie dem Klima­wandel und dem Verlust von Biodi­ver­sität, bei. Mit unserem umfas­senden Closed-Loop-Konzept verfolgen wir das Ziel, Stoff­kreis­läufe zu schließen und dadurch wertvolle Ressourcen zu schützen sowie gleich­zeitig den Konsum nachhal­tiger zu gestalten. Für uns bedeutet das, unsere Produkte bereits beim Design so zu gestalten, dass diese möglichst mit recycelten bzw. erneu­er­baren Ressourcen produ­ziert, lange genutzt und am Ende wieder einem hochwer­tigen Recycling zugeführt werden können. Diesen Anspruch haben wir 2014 mit der Unter­zeichnung des Detox Commit­ments bekräftigt. Wir haben unsere Produkt­gruppen auf ihr Closed-Loop-Potenzial hin detail­liert analy­siert und daraus Closed-Loop-Ansätze abgeleitet. Für unsere Produkt­gruppen verfolgen wir die folgenden drei Ansätze: Nutzung recycelter und erneu­er­barer Materialien, Langle­bigkeit sowie Wieder­ver­wendung und Recycling. In verschie­denen Produkt­ka­te­gorien haben wir bereits Pilot­pro­jekte mit Closed-Loop-Ansätzen durch­ge­führt und eine Ausweitung vorbe­reitet.

Einsatz recycelter Materialien

Recycelte Materialien haben wir zum ersten Mal 2017 bei der Produkt­her­stellung im Hartwa­ren­be­reich einge­setzt. Gestartet sind wir mit einem Spülbürs­ten­sor­timent, das fast komplett aus recyceltem, relativ umwelt­ver­träg­lichem Polypro­pylen (PP) herge­stellt wurde. 2018 haben wir die Nutzung von recyceltem Kunst­stoff für ähnliche Sorti­mente ausge­weitet und diese für verschiedene Verkaufs­wochen einge­plant. Mit dem Einsatz von recyceltem PP schließen wir den Kreis zu unseren recycel­baren Cafissimo und Qbo Kaffee­kapseln, die ebenfalls aus PP bestehen. Wir haben die Kapseln so weiter­ent­wi­ckelt, dass sie zu 100 % recycelbar sind und stofflich weiter­ver­ar­beitet werden können. Neben dem Einsatz recycelter Materialien bei Hartwaren hat Tchibo auch die Verwendung recycelter Fasern in verschie­denen Textil­pro­dukten vorbe­reitet.

Produkt­nutzung verlängern

Neben dem Einsatz recycelter Materialien führt eine lange Nutzungs­dauer der Produkte zu mehr Ressour­cen­schonung. Damit unsere Produkte möglichst lange im Gebrauch sein können, formu­lieren wir hohe Quali­täts­stan­dards und über gesetz­liche Anfor­de­rungen hinaus­ge­hende Garan­tie­zeiträume. Gleich­zeitig bieten wir Anlei­tungen zur Pflege und Reparatur unserer Produkte sowie Ersatz­teile an, um somit unsere Kunden für eine lange Nutzung der Produkte zu sensi­bi­li­sieren.

Wieder­ver­wertung von Textilien

Um Produkte am Ende ihrer Nutzung bestmöglich weiter­ver­werten zu können, arbeiten wir daran, sie so zu gestalten, dass der überwie­gende Teil ihrer Bestand­teile recycelbar ist. Teil dessen ist es, die gewon­nenen Erkennt­nisse zu Sammel- und Recycling­s­ys­temen zu berück­sich­tigen und ein verbrau­cher­freund­liches Rücknah­me­system für unsere Produkte zu ermög­lichen. In diesem Sinne unter­stützen wir das Recycling unserer Textilien und haben 2017 eine Koope­ration mit FairWertung geschlossen, um unseren Kunden eine möglichst verbrau­cher­freund­liche und fachge­rechte Rückgabe ihrer Altkleider anzubieten. Mit FairWertung haben wir einen zuver­läs­sigen Partner gefunden, der einen verant­wor­tungs­vollen Umgang mit Kleider­spenden sicher­stellt und eine trans­pa­rente Weiter­ver­wendung der Kleider­spenden aufzeigt.

Leihen statt kaufen: Tchibo Share

Ein weiterer Baustein zur Ressour­cen­schonung ist „Tchibo Share“: Als erstes Unter­nehmen im Mainstre­am­markt bieten wir seit Januar 2018 über die Plattform tchiboshare.de Baby- und Kinder­kleidung zur Miete an. Sämtliche der zur Auswahl stehenden Kleidungs­stücke bestehen aus nachhaltig angebauter Bio-Baumwolle. Nach Rückgabe der Artikel bereiten wir diese auf und bieten sie anschließend als Secondhand-Ware zur Miete an.

Mit unserem Konzept begegnen wir dem gesell­schaft­lichen Trend, Produkte zu teilen statt zu kaufen. Gerade bei Baby- und Kinder­kleidung erscheint uns dieser Weg als folge­richtig, um nachhal­tiges Handeln bei den Verbrau­chern zu fördern bzw. dieses zu erleichtern. Für unser neues Angebot koope­rieren wir mit dem Magde­burger Unter­nehmen kilenda, das bereits mehrjährige Erfahrung bei der Vermietung von Kinder­kleidung hat.

Mit „Tchibo Share“ gehen wir auch den Weg des ganzheit­lichen Ansatzes zur möglichst langen Produkt­nutzung und anschlie­ßenden Verwertung konse­quent weiter: Die aus Bio-Baumwolle herge­stellte Baby- und Kinder­kleidung wird nach dem Verleihen als Secondhand-Artikel weiter­ver­wendet und erfährt damit eine lange Nutzung. Nicht mehr vermiet- oder verkaufbare Artikel werden an die Organi­sation FairWertung gespendet und nach sozialen und ökolo­gi­schen Anfor­de­rungen recycelt. 

Kunde­n­ori­en­tierung in der Kommu­ni­kation: GUT GEMACHT

Indem wir immer mehr nachhaltige Produkte anbieten, steigern wir auch das Bewusstsein der Verbraucher für verant­wor­tungs­vollen Konsum. Dafür ist eine leicht verständ­liche Kommu­ni­kation hilfreich, denn durch ihre Kaufent­scheidung nehmen auch die Kunden Einfluss darauf, in welcher Breite und Tiefe sowie mit welchem Tempo wir unsere Nachhal­tig­keits­pro­gramme auf dem Weg zu einer 100 % nachhal­tigen Geschäftstä­tigkeit umsetzen. Um sie bei der gezielten Produktwahl zu unter­stützen, müssen wir nachhaltige Sorti­mente deutlich kennzeichnen, wichtige Infor­ma­tionen verbrau­cher­ori­en­tiert aufbe­reiten und leicht zugänglich zur Verfügung stellen. Die kommu­ni­kative Klammer für alle von uns angewen­deten Nachhal­tig­keits­stan­dards ist das GUT GEMACHT-Logo.

Unsere GUT GEMACHT-Kommu­ni­kation setzen wir zum einen an den Points of Sale und auf den Verpa­ckungen ein, zum anderen über vielfältige Kommu­ni­ka­ti­ons­kanäle wie das Tchibo Magazin, unsere eigene Website, den Corporate Blog sowie Social-Media-Platt­formen. Auf tchibo.de haben wir einen Themen­be­reich ausschließlich für das Thema Nachhal­tigkeit einge­richtet, der alle wesent­lichen Infor­ma­tionen zu unseren Aktivi­täten kompakt und verbrau­cher­ori­en­tiert darstellt. Zudem nutzen wir beispiels­weise unseren eigenen YouTube-Kanal, um in Filmen anschaulich und unter­haltsam verschiedene Aspekte der Nachhal­tigkeit zu erklären, insbe­sondere die Bedeutung der Siegel bei Kaffee, Holz und Baumwolle. Damit unsere Mitar­beiter jederzeit über Nachhal­tigkeit bei Tchibo infor­miert sind, schulen wir sie umfassend und bringen sie immer auf den aktuellsten Stand.

Wir wollen, dass unsere Kunden nachhaltige Produkte auf Anhieb erkennen. Deshalb haben wir 2015 das Tchibo Nachhal­tig­keits­bändchen als Kennzeichen für Nachhal­tigkeit und für den angewen­deten Standard am Produkt selbst und in der Produkt­kom­mu­ni­kation einge­führt. Es bietet einen hohen Wieder­er­ken­nungswert und lässt sich flexibel für alle Nachhal­tig­keits­stan­dards anwenden. Bei Produkten mit Bio-Baumwolle wird beispiels­weise neben das Siegel des Organic Content Standards (OCS) gut sichtbar der Hinweis „mit Bio-Baumwolle“ platziert.

Verant­wor­tungs­voller Konsum endet jedoch nicht mit dem Kauf eines nachhal­tigen Tchibo Produktes, vielmehr bezieht er den gesamten Lebens­zyklus des Produktes mit ein. Neben dem Angebot spezi­eller Services integrieren wir deshalb auch in unsere Kommu­ni­kation zunehmend die Themen lange Nutzung, Pflege, Reparatur, Recycling und Wieder­ver­wertung und stellen den Kunden dafür Tipps, Infor­ma­tionen und Hilfe­stel­lungen zur Verfügung. Dafür haben wir unsere GUT GEMACHT-Kommu­ni­kation weiter­ent­wi­ckelt und auf den nachhal­tigen Konsum nach dem Kauf von Tchibo Produkten ausge­weitet. Unter dem Claim „GUT GEMACHT – WEITER ­GE­DACHT“ haben wir eine Online­plattform aufgebaut, auf der wir die Kunden für einen Umgang mit unseren Produkten sensi­bi­li­sieren, der auf Langle­bigkeit abzielt und zu einer verant­wor­tungs­vollen Wieder­ver­wertung am Ende des Produkt­le­bens­zyklus anregt. Auf dieser Online­plattform finden Kunden beispiels­weise Pflege- und Repara­tu­r­an­lei­tungen, Upcycling- und Refashion-Ideen sowie Hinweise zur korrekten Rückgabe und zum Recycling von gebrauchten Produkten. So lassen sich beispiels­weise über eine Stand­ortsuche Altklei­der­con­tainer der Mitglieds­or­ga­ni­sation FairWertung e. V. finden. Anlei­tungen und Tipps finden sich auch in der Kommu­ni­kation einzelner Produkt­ka­te­gorien sowie in weiteren Kommu­ni­ka­ti­ons­kanälen wie Blogbei­trägen oder Newslet­ter­ein­bin­dungen.

Engagement im Bündnis für Verbrau­ch­er­bildung

Kinder und Jugend­liche in Deutschland frühzeitig für verant­wor­tungs­vollen Konsum sensi­bi­li­sieren – mit diesem Anliegen ist Tchibo Anfang 2013 dem „Bündnis für Verbrau­ch­er­bildung“ der Deutschen Stiftung Verbrau­cher­schutz beige­treten. In diesem Bündnis setzen sich Vertreter aus Unter­nehmen, Politik, Schul­be­hörden, Wissen­schaft, Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tionen, Wirtschafts­ver­bänden und Minis­terien sowie Einzel­per­sonen dafür ein, die Entschei­dungs- und Konsum­kom­pe­tenzen von jungen Menschen zu stärken, ohne für einzelne Marken zu werben. Derzeit unter­stützt das Bündnis insbe­sondere beispiel­hafte Schul­pro­jekte zur Verbrau­ch­er­bildung, die sogenannten Verbrau­cher­schulen. Sie erhalten Unter­stützung von lokalen Verbrau­cher­zen­tralen vor Ort und können sich für eine Auszeichnung beim Bündnis für Verbrau­ch­er­bildung bewerben. 2018 werden bundesweit 32 Schulen einen Preis erhalten.